syntax,
der / die
;lat. und griech. Flexion.
›Syntax, Satzbau als Teil einer Sprache; Lehre von den Regeln, nach denen Sätze gebildet werden‹.
Im eigenen Material Belege seit dem 16. Jh.
Syntagmen:
j. syntax lernen / können / treiben (fleissig); die ordnung durch die s. geschehen, j. die knaben in dem s. unterweisen, etw.
(Subj.) zur s. dienen
; die deutsche / gute s
.Belegblock:
Die stunde vor mittag sol [...] also angelegt werden, das man [...] Grammaticam lere. Erstlich Etymologiam. Darnach Syntaxin.
Der aber die acht tayl der rede recht verteütschet vnd erklaͤret [...] zum rechtẽ gründtlichen verstandt der Teütschen woͤrter vnd rede, sampt ainer guten teütschen Syntaxi oder Construction, das ist, gantzer versamelter vnd rechter kunstmaͤssiger teütscher rede, das wer auch billich ain teütsche Grãmatica zunennen.
vnd jn
[den
teütschen schuler]
leren alles was zu ainer teütschen Orthographia, Etymologia vnnd Sintaxi dienet. Also hat die rede jre foͤrmliche ordnung vnnd taylung, dadurch sy bestehet vnnd auffainander gefüegt würd, welches wie kunstlich es durch die Syntaxin und Construction, [...], geschehẽ mag, wil ich yetzt nit von schreiben.
Construction, paw / machung / ruͤstung / setzung / ordnung [...] Ordnung vnd zusamen setzung der woͤrter / das ein volkomne red darauß werde / wie solche in den Schuͦlen geleret wirt / sonst Syntax genant.
Schulz/Basler
4, 676
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