suppan,
der
;
auch
-Ø/–
;
Herkunft aus
slaw.
zǔpan
›Verwalter‹
().
›Verwalter einer Wirtschaftseinheit; Vorsteher einer Gemeinde‹.
Oobd.; Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , 1, , 2; vgl. .
Wortbildungen:
supleute
.

Belegblock:

Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
,
1435
):
ist ain diep auf dem guet oder kümbt er dar, den sol der suppan oder der schaffer vahen.
Mell, Steir. Weinbergr.
111, 16
(
smoobd.
,
1543
):
welicher da kumbt zu dem perktaiding [...] der sol die [wer] von stund an von im thuen und zu den ambtmann oder suppan legen.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
1568
/
1603
, Hs.
17. Jh.
):
wann ainer dem andern rainstain außziecht ohne erlaubnus eines suppän oder der gemain, ist die bueß 72 ₰.
Ebd. (
1526
):
Der richter soll durch die suppleut, so er die ruegatt besitzen will, den umbsässigen pauern auch darzue verkunden lassen.
Mell u. a., Steir. Taid. .