1
summen,
V.;
zu .
›etw. addieren, zusammenrechnen‹ (z. B. Einnahmen, Unkosten); ›den Inhalt e. S. (z. B. eines Fasses) schätzen, überschlagen‹; ›etw. einzeln aufzählen‹ (z. B. Rüstungsgegenstände);
zu 1.
Gehäuft Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
1
1; 2,
1
1; 2, 4; vgl. , 1, 1, .

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
473, 7
(
preuß.
,
1378
):
item ist dis jar nicht gesummet was usgegeben ist, sunder is steet noch geschreben.
Ders., Marienb. Konventsb.
36, 21
(
preuß.
,
1400
):
so sal man denne des meysters innemen und des covents innemen czuhofe summen.
Herborn u. a., Rechn. Jülich
59, 38
(
rib.
/
snfrk.
,
1398
/
9
):
vngerechent ind gesompt die zwae reysse(n) vande(n) busschoff van Ludich vurs(creven), so kompt die sum(m)e up 13789 Mark.
Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl. (
mosfrk.
,
1338
):
ob kein Jude queme zuͦ Wesele oder anderswa und brechte brieve von schult, die u. h. gerechent oder gesummet ist.
Schaer, Pyr.-Thisbe-Sp. III, (
osächs.
,
1607
):
So woll denn in den Zedell Summen, | das sie Sollen gerust(t) Kommen.
Geier, Stadtr. Überl. (
nalem.
,
1594
):
die vaß sumen oder bailen, wievil dero jedes halte.
UB Zug
2499, 1, 13
(
halem.
,
1506
):
an zinspfennig 9 s 1 d, alls darmit zesamen gesumet von den obgemelten guͤttren.
Schmitt, Ordo rerum
660, 14
.