sudor,
der
;
aus
lat.
sūdōr
›Schweiß‹
(
Georges
2, 2903
).
›Schweiß‹; dieser entsteht aus Substanzen, die sich im Körper zu
subtilem, klarem chaos
umsetzen und danach in sichtbarer und greifbarer Form als Schweiß austreten.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): 1; 2,
1
1, , , 1; 3, (
das
), 2; vgl. , 2.
Wortbildungen:
sudorisch
.

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus (
1531
/
5
):
das zuvil luxus das sal auch in sein exaltation treibt, [...] am schnellisten in der gestalt, so der luxus, coitus sein ursprung nem aus den pruritischen, sudorischen, cruorischen anreizen, so wird er heftiger gemert und geübt, aus welcher ubung der leib ein kalten geist enpfacht.
da fleisch, blut und mark (ist) [...], muß darinnen subtiler werden. das ist der sudor, derselbige ist sichtig und greiflich, wiewol er im leib so subtil war, das er eim chaos gleich war.