sucht,
der
;
zu
mhd.
sûft
›Seufzer‹
, eigentlich:
›das Einschlürfen des Atems‹
(), dies zu
ahd.
sûftôn
(
Splett, Ahd. Wb.
1, 2, 959
),
mhd.
siuften
();
zum Lautwandel von
-ft-
zu s.
Frnhd. Gr. § L
56
,3; vgl. auch: f.
›Seufzer‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. 2.
Wortbildungen:
2
suchten
›infolge innerer Belastungen seufzen, schwer und tief atmen‹.

Belegblock:

Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
2150
(
rib.
,
1444
):
Ich [Penitentie] erweichent ind doent schryen, | Suchten, clagen ind sich castien.
Ebd.
2333
:
[sij] ertzelt de [sunden] in der biget
[›Beichte‹]
gewis | Mit suchten ind gantzẽ beruwenis.
Chron. Köln (
Köln
1499
):
so songen si mit stimme: [...] ‚du bis komen des wir mit suchden ind mit jamerheiden gewart hain‘.
Meijboom, a. a. O.
2230
;
2401
.