such,
der
.
1.
›Suche nach e. S.‹;
zu 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
ein jude zu Tolêdô | [...] | vant ein wundirlichiz bûch | wundirlichin âne sûch.
Rennefahrt, Statut. Saanen (
halem.
,
1481
):
und haben dar under mengerley suͦch getan [...], das wir zuͦ semlichem uͥnsrem verluͥrst widerkemin und uͥnser ingesigel wider fundin.
2.
›Bestreben, Bemühung e. P. nach etw. Konkretem oder einem geistlichen Wert‹;
vgl. 2; 3.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Von der [schult] her in die werlt quam | Zu der bitteren marterungen | [...] | Durch menschen widergeldes such.
Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
dî rîchin lûte, dî dâ hân | tugintlîchir zirde rûch | und vridelîchin sûch | in iren hûsrin minnen | des wâr dî gewinnen | grôzir êrin mite.
3.
steht in Verstexten mit gen. explicativus oder mit bedeutungstragendem Adjektivattribut.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Des bit ich uch, die diz buch | Lesen, daz ir sinnes such | Suchet an disme buche.
So sal ich, [...] | Irsuchen tiefen sinnes such | In alle meisterliche buch.
Niewöhner, Teichner
78, 36
(Hs. ˹
moobd.
,
1360
/
70
˺):
daz ist nicht ein rechter suech, | ob er spricht datz dem wein: | ‚gevater, la den zoren sein!‘
4.
s. 7.