studel,
der
;
kein unmittelbarer etymologischer Zusammenhang mit
stud
(so ); im eigenen Material schwach belegt; vgl. ;
;
Schmeller/F.
2, 733
(jeweils teils mit Bedeutungsnuancen und anderen extensionalen Bezügen).
›Pfosten, Pfahl‹; speziell: ›Webstuhl‹.
Bedeutungsverwandte:
1; vgl. ; zur Spezialisierung: .

Belegblock:

Baumann, Bauernkr. Rotenb. (
nobd.
,
n. 1525
):
ist Mathis Bader [...] bey seim bruder [...] gelegen, hett seinen studelzewg zum weben auch dahin pringen lassen, und alspald da gearbeit.
Schib, Urk. Laufenb.
282, 31
(
halem.
,
1576
):
ob auch einicher were, der [...] ein stuͤdel in deren grueben anschlieg, erntz daruon hauwen vnd daß über zeigt wurde, der solle zu gleich verbessern 10 ℔.
Bremer, Voc. opt.
17037
(
schwäb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Telarium [...] stuͦdel [...] wepstuel [...] est instrumentum textorum, cui tela anectitur et in quo anexa in pannum texitur.