struterei,
die
.
›Räuberei, plünderndes Herumziehen, Wegelagerei, Beutezüge‹;
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1, .

Belegblock:

v. Bunge, Livl. UB
3, 361, 28
(
nrddt.
,
1380
):
quod praedictus rex Iagello, sive pedester, sive per curocinium, proprie stroderie, de terra nostra ad terram praedicti regis Iagellonis et Polossensem debeat transire.
Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
daz vumfe odir vire | der Prûzin eine gingin, | slûgin unde vingin | dî cristenen bî der burc vil nâ | und ûbtin ôt aldâ | ire strûderie | allir vorchte vrîe.
Darnâch der selbe Mertin | abir nam dî reise sin | mit cleinre compânie | sô hin ûf strûterie | zu Sudouwin in daz lant.
[Im wart] vreche helde sundir vêl, | zu hulfe an dî vart getân | und darzû wol zwênzic man | geûbit an strûterie. | Mit dirre kumpânie.