strausfeder,
die
;
auch
straussenfeder
.
›Feder des Straußes‹; sie steht als Schmuck von Kleidungsstücken, Wappen u. Ä. zeichenhaft sowohl für herrschaftliches Ansehen als auch für Eitelkeit, Nichtigkeit;
zu
1
.

Belegblock:

Toeppen, Ständetage Preußen
3, 378, 23
(
preuß.
,
1452
):
her helt sich als ein furste mit vorspannen, struszfedern, weisse steffeln, rote cleider mit hermmeln gefutteret.
Apherdianus (
Köln
1575
):
penna struthianis, ein straußfeder.
Fastnachtsp. (
nürnb.
,
15. Jh.
):
Der esel ist mit eim greten sammet verdeckt | Und darauf hundert straußfedern gesteckt | Und izliche in ainer silbrein rörn, | Als denn den straußfedern zu gehörn.
Buck, U. v. Richent. Chron. Conz. (
alem.
,
um 1430
):
Die [diener] warend sonder ußgeklait und mit strußfedern.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
In somma, es were neben andern nit die wenigist straussfeder oder befürderung zum verderben gewest.
Fuchs, Kart. Aggsbach (
moobd.
,
1432
):
auf demselben schilt ain helm mit seiner dekch, darauf ain kroͤn und darinn ein haup mit ainer pinden und darauf ain straussen vedern.
Müller, Welthandelsbr.
298, 8
.