straubig,
auch
straubächtig,
straubich,
straublächt(ig),
Adj.
1.
›struppig‹ (vom Haar gesagt); ›ungestriegelt‹ (von Tieren); ütr. (zur ersterer Nuance): ›ausgemergelt, dürr, mager‹;
vgl. 1.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): zur Ütr.: (s. v. ), 1b, (Adj.) 5, (Adj.) 1; 2.

Belegblock:

Kurz, Waldis. Esopus (
Frankf.
1557
):
Jm gantzen Stall war nit ein Strigel; | Die Pferdt warn straubicht wie die Jgel.
Wiessner, Wittenw. Ring
3658
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Harr und part
[bezogen auf einen
man
]
die schüllen sein | Ein wenich straublocht an irm schein.
Maaler (
Zürich
1561
):
Straubaͤchtig Mager / Dürr / Außgemaͤrglet. Strigosus, Hirsutus.
Straͤubig / was von hunger ehlendig außsihet vnd die Haar verstelt / wie ein verhungerter hund oder katz.
2.
s. 2.