strasraub,
der
;-es/–
.– Gehäuft Rechts- und Wirtschaftstexte.
1.
›Straßenraub, auf der Straße ausgeübtes Gewaltverbrechen‹; teils Öffnung zu Taten, die als vergleichbar schwer betrachtet werden.Syntagmen:
etw
. (z. B. Unterschlagung; Subj.) dem s. gleich sein, j. um s. in die acht kommen, jn. um s. von leben hin zu dem tod bringen, jn. von strasraubes wegen ausklagen, der richter einen bürgen um den s. nemen
.Wortbildungen:
strasraubeit
strasrauben
Belegblock:
Swer vmme strazenrouͤp in de achte Cuͦmt, nach dren vierzen tagen so sal man in zuͦ banne tuͦn.
DE ir recht mit duͦbe oder mid strazroubeit vorloren hant, werden se besprochen vmme vntat zum anderen male, se mogen mit ireme eyde sich nicht vntreden.
der richter ne sol dicheinen buͦrgen vmme den totslach nemen ane den clegere oder vmme den strazrouͦp.
waran ain zoln erlaubt wirt, da soll er auch hinkommen, und wan man sein nit bedarf, was man sein denn niust [...], ist die straßraub gleich.
als wir uor ziten Richarten [...] vßclagt haben fuͥr straßroͤiber offenlichen an des riches strasse [...], von des straßroͮbes wegen.
Der schwäbisch bund [...] (hat) da 30 schlösser den edelleuten, die straußgeraubt haben, verprindt.