Adscendere. Steigen klimmen klettern.
Equs admissarius, qui ad equas admittitur sobolis procreanda gratia, steig / stallhengst.
Keiner wird hinfort mehr dergleichn | Begehren in die hoͤh zusteign.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
16, 10
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
welchir teyl des roris stigit uf das andir von unsir czoubernisse, wen di geschit, der gewint.
Löscher, Erzgeb. Bergr.
114, 27
(
omd.
,
um 1559
):
das nach steigens und fallens der gebirge [...] die genge aus ihrem streichen vorruckte.
Da jemand einem Diebe [...] Leitern / Stuͤle / Bencke / vnd andere Steigegerethe zutreget.
Thiele, Minner. II,
13, 210
(Hs. ˹
nalem.
/
sfrk.
,
1470
/
90
˺):
unadel ist zu ferr | uß dieffem dal uff hoen berg gestigenn.
Steigig / da man steigen mag.
Wiessner, Wittenw. Ring
1676
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
der ze höch im stigen wil, | Der fleugt inn graben ze dem zil.
Wyss, Luz. Ostersp. Marg. zu
9835
(
Luzern
1545
):
Saluator stygt vs dem grab.
Der berg ist nicht (steigig).
Gilman, Agricola. Sprichw.
2, 143, 9
([
Augsb.
]
1548
):
Wann die Stuͤle auff die Bencke steigen / so wirdts nicht guͦt.
Barack, Zim. Chron.
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Das walt Got! sprach pfaff Petter, do stieg er uf die magt.
Je hoͤher die Affen steigen / je lecherlich sie scheinen.
Brévart, K. v. Megenberg. Sphaera
24, 4
(
noobd.
,
1347
/
50
):
Daz zehende zaichen haizzt der stainpok, daruͤmb, daz deu sunne danne ze perg steigt, als ain stainpok.
Buijssen, Dur. Rat.
15, 1
(
moobd.
,
1384
):
zu der stund hat Christus gestigen ans chrewcz.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
1477-94
, Hs.
16. Jh.
):
Es soll niemand ungewondlich weg treiben oder steigen
(›[Vieh] hinauftreiben‹, tropisch).
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
124, 22
(
mslow. inseldt.
,
1563
):
[dos śie baide] durch die keer, die auf des Paul Mośngals land iśt ein fraien Staig vnnd Weg haben wolten.
pro Stig rÿmen ad sellam provincialem asp. 5.