stübich,
das
,der
;–/-Ø
, auch -er
;zu
mhd.
stübich, -u-
›Packfass‹
(); vgl. ; ; ; jeweils mit teils unsicheren sowie mit verschiedenen etymologischen Hinweisen.›kleinerer, für Transportzwecke unterschiedlicher Waren, oft für Schüttgut eingerichteter Behälter, Packfass, Tonne, Sack, Kiste‹.
Syntagmen:
ein s. machen / haben / nemen / aufhauen / aufschlagen, jm. ein s. geben
; das s
. [wo] liegen, zerfallen
; etw. auf ein s. einbinden, wasser in ein s. dringen, etw. in stübichen herschicken
(z. B. münzen
) / herfüren
(z. B. salz
), das gut
(Subj.) in stübichen hin / wieder gehen, brot in stübichen kaufen
; ein s. mit mel / pfeilen / büchern
; ein s. äpfel / asche / bier / obes / pulver / salz / treide
; ein s. vol haller / pfennige
; pulver in einem s
.Belegblock:
Auch mach ich [Buͤtner] Laͤgl / Faͤsser vnd Stuͤbch.
Ouch sal en eyn kelner andelagen alle tage czwey stuͤbichin birs unser conventis uze dem cloistere.
mehr hab ich ihm auf ein stübich eingebunden.
In seim gewelb lagen zerfallen | Die schachtel, seck, stübich und pallen.
Von ainem stibich low oder äschen, so hie kauft würde, geben keufer und verkeufer, [...], jeder gredgelt vier phening.
ein stúpch saltz git xvj den. ze legerlon und viij den ze ableglon.
das sich ain ieder mit seinem empfahen und ausgeben gemelter müntzen und ob die in stuppichen, secken oder anderm hergeschickt oder geschoben woͤllten werden, darnach zu richten [...] wisse.
hat man verboten die böckler pfenning und die köpfler haller, der etlich stibich vol hergebracht send worden.
i stybich, halb mit pfeylen.