sachsen,
das
;vgl.
lat.
saxonia
.Name sowie Appellativum für ein ›als sprachlich, politisch und kulturell zusammengehörig verstandenes Gebiet mit zeit-, kontext- und perspektivenspezifisch unterschiedlicher Grenzziehung‹; im Einzelnen (in den Belegen nicht immer eindeutig unterscheidbar): ›Siedlungsgebiet der alten
sachsen
im norddeutschen Raum‹; ›Stammesherzogtum Sachsen zwischen Niederrhein und Unterelbe‹; ›Kurfürstentum der Wettiner‹.Zur Sache:
Lex. d. Mal.
ff.7, 1223
Belegblock:
Es ist eyne edle berumbte Graffschafft ynn dem Bistumb zu Halberstatt und Furstenthum zu Sachsen gelegen, die heyst Mansfelt.
Aber dahynden ynn Sachsen umb Luneborg und Holsteyn, da macht mans recht grob, das nicht wunder ist, ob eyner den andern fresse.
wenn wir also sagen: Sachsen odder Saxonia hielt fest, da man den Keiser welet [...], Hie mit meinen wir nicht mehr denn hertzog Fridrichen zu Sachsen, die einzele person.
Kennestu auch eine Stad, die heisst Halle jnn Sachsen?
Ducis nostri dominium est Sachsen, Dhoringen, Meyssen. Christi autem dominium est omnes credentes, quorum dominus est.
keiser Henrich van Sassen: der erweirde sich der Ungerer ind erhoif dat rich eirlichen.
Henrich XI., herzog in Bairn und Saxen, [...] hat allain Braunschweic pehebt.
Fro sollen deß all kauffleut sein, | Daß alle strassen werden reyn | In Francken, Bayren, Sachssen, Schwaben.