runzeln,
V.
›etw. in Falten legen, krausen‹; refl.: ›faltig werden‹; ›sich zusammenziehen‹;
vgl. .
Phraseme:
die nase runzeln
›die Nase rümpfen‹; die stirn runzeln
›über etw. nachdenken, e. S. gegenüber skeptisch sein‹.Syntagmen:
der apfel r
. (absolut); die haut sich r., etw
. (Subj.) sich in kleinen runzeln r
.; als part. Adj.: der gerunzelte mund, die gerunzelte haut / stirn, das gerunzelte angesicht
.Belegblock:
die ausgefleischte Haut | wird schlaff und runzelt sich.
Ein Apffel / der runtzelt / fault nicht bald.
Et tamen dicit, [...] quod ista Sanctitas coram mundo tam greulich, ut non libenter ansehe, runtzel die nasen, dunckt, sie stinckt.
vnd traͤgts sich zu / daß eines [...] Vnschuld an Tag kompt [...] da runtzeln sie die Stirne [...] daruͤber / seind vbel zu frieden.
in dem weg liff ir entgegen ein alte fraw mit einem gerunczelten angesicht.
Luther, WA ;
Voc. Teut.-Lat.
bb iiijv
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