ringe,
die
;die / der
1.
›Leichtigkeit (des Gewichts)‹; auch ütr., z. B. auf Gemütszustände, Gesinnungen, Stimmungen u. Ä.: ›Unbeschwertheit; Leichtfertigkeit‹; vgl. 2
(Adj.) 1; 2; 4.Belegblock:
2.
›harter (ringförmig abgeschnittener) Rest des Brotlaibes, Knäppchen, Brotkanten; Brotrinde, Brotkruste‹; ütr.: ›Geringwertiges‹; vgl. 2
(Adj.) 6; (der
) 1; 4.Zur Wortgeographie für ,Brotkruste‘ in den rezenten Mundarten des Deutschen s.
Dwa
; dazu auch 4
Mitzka, in: ZMaf
–45.23, 1955, 39
Wortbildungen:
ringelchen
Belegblock:
das ich jm ein heller odder die ringe vom brod wolt geben.
so arm, ut posteri non habeant ein ringe.
Das kleine punctlein, das noch vom segen da ist, kan der Teuffel nicht leidenn. Das renfftlin, das ringelchen.
die edelleuthe und amptleuthe, die nemen den pfarherrn auch noch die ringen vom brodt.