riesel,
der
;
zu
mhd.
risel
›das Herabfallende; Tau, Regen, Hagel‹
().
1.
›Graupel, Schneegeriesel‹;
Bedeutungsverwandte:
1; vgl. 1.

Belegblock:

Kottinger, Ruffs Etter Heini (
ohalem.
,
1538
):
den tod gott schickt in dʼwëllt, | hagel, risel, krieg und thüri.
2.
als ›Tau‹ semantisierte himmlische Güte, Gnade.
Bedeutungsverwandte:
vgl. (
der
), .

Belegblock:

Pyritz, Minneburg
1679
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Also sult ir [...] | Mir helff die zarten an ruffen, | Daz sie tu in mich schuffen | Ir genaden sußen risel.
Ebd.
4975
:
Laß risen diner gute risel | Uff miner sorgen kisel.
3.
s. .