riese,
die
;
–/-n
;
zu
mhd.
rise
›Rinne an einem Berg‹
().
›Rinne, Schneise, Halde am Berg, über die geschlagenes Holz zu Tal befördert wird‹; vgl. (V., unr. abl.).
Bedeutungsverwandte:
, 4, .

Belegblock:

Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
, Hs.
17. Jh.
):
Es mügen auch die fürsten von Bayrn [...] die obgemelten hoch- und schwarzwäld mit clausen und risen [...] haben.
Ebd. (
1494
):
wer [...] holz slecht, der soll in den [...] risen und wegen die esst [...] wider ausraumen.