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rieme,der
;–/-n
; ›Ruder zum Fortbewegen eines Bootes, Schiffes (im Unterschied zum Steuerruder)‹.
Zur Sache:
Kluge, Seemannsspr.
.662
Phraseme:
die riemen ziehen
›aufbrechen, fortgehen‹.Gegensätze:
.Syntagmen:
j. die riemen ziehen, beiseite legen
; die riemen
(Subj.) das schif aufenthalten
; j. an den riemen ziehen, das schif mit riemen bereiten, das schif
(Subj.) mit riemen versehen sein, die galere
(Subj.) mit x riemen faren, das schif
(Subj.) sunder r
. [einen Fluss] aufgehen
; x schot für riemen, die nachen mit riemen
.Wortbildungen:
riemenloch
riemholz
Belegblock:
8 scot vor lynen vor rymen und stuͤwir in die schiff.
bogenholcze, koggenborten, rymholcze [...], das man alsotane kofenschacz [...] czur wrake kouffe und vorkouffe.
sunder roider ind sunder reim gink dat schif den Rin up.
wir hatten nicht mehr / dann etliche Nachen mit Riemen / die ich [...] ließ zuruͤsten.
Die [Cathelonyer] fahen die luthe vnd smeden die uff die schiffe. Die müssen danne an den remen czihen vnd ir lebintage gefangen bliben.
Er zoch uf sin segel der uzerwelte man, | er zoch selber die riemen biz er zu lande kam.
Ryeme. ein ruder im schiffe.
Ebd.
bb jr
.: Rymenloch im schiffe. columbar odʼ lanenloch.
Her nach so snidet denne der herre das seil des schiffes en zwei [...]: so ist da weder rieme noch ruͦder die das schif múgen uf enthalten.
Das neulich sie gebrauchet hat | Die jung mannschaft [...] | Das ist handfest arbaitsamkeit | [...] | Durch rudern, riemen, stoßen, schalten.
Aber zu förchten, das wir [Schiffleuth] bald werden vnsere Ruder vnd Riemen beseits legen.
Nicht lenger ich gebeitten mag, | nu ziecht die riem, gesellen!
Als die schiff nun beraitet | waren mit strick und riemen, | der segel aufgespraitet.