richttag,
der
;
-s/–
.
1.
›Gerichtstag, Tag der Gerichtsversammlung‹; auch: ›Vergleichstag, Prozesstermin‹;
vgl. 12, 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , 1.

Belegblock:

Toeppen, Ständetage Preußen
3, 435, 11
(
preuß.
,
1452
):
so haben die stete mit den landen verramet einen richttag zuhalden.
Ebd.
4, 440, 38
(
1454
):
wir begeren von unsers hern gnade, das ein richtstag [...] gehalden werde.
Ebd.
5, 286, 3
(
1476
):
von k. m. und synen wirdigen reten eyn tagefart und richtetag vorramet ist.
Schmidt, UB Halberst. (
omd.
,
1408
):
dre dage vor dem richtedage, den richtedach und dre dage darna, se worden vorwunnen.
Vock u. a., Urk. Nördl.
2119
(
schwäb.
,
1440
):
hätten
[...] irs richtdages
nicht gewartet.
Ebd.
2204
;
Schmidt, a. a. O. ;
2.
›Tag der Hinrichtung eines Verurteilten‹;
vgl. 13, 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2.

Belegblock:

Rwb (a. 
1656
).