richtsteig,
der
;–/-e
.›direkter Weg über ein Stück Land‹; möglicherweise auch: ›Grenzpfad‹; ütr.: ›direkter Weg zu einem gewünschten Ergebnis‹; vgl. 2, I, 1.
Gegensätze:
.Belegblock:
Nachdem ir [freund] uns [...] gefraget, [...] ab man die messung tuen solle nach dem richtsteige, faerwege ader uber zwerfelt.
Zu diesem Ende nemlich dem Leser den Kern vnd Nutz der Stern⸗Kunst zu weisen / und solches durch einen leichten / kurtzen / schnurgeraden richtigen weg / (mit solcher gewißheit / alß zu unserer Zeit / und in solchen Richtsteigen zu hoffen moͤglich /) hab ich mich einer solchen Arbeit [...] vnterwunden.
Richtsteig. limes itis. odʼ steig.
Vermerkt mer das wier unser viech haltn [...] unz an des Pölan gartn zu dem richtsteig der da geth von Paristorff werts gen Obern-Rauellspach.
Preuss. Wb. (F)
2, 226
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