redig,
die
.
›Verhandlungsergebnis‹ (allgemein); speziell: ›Verabredung, Vertrag; zu erfüllende Bedingung‹;
zu 9;
1
9.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 3.
Wortbildungen:
redigung
.

Belegblock:

Kisch, Leipz. Schöffenspr. (
osächs.
,
1523
/
4
):
Habt ihr zwen manne unbescholden an irem rechte zu gezeugen vorbracht und darpei bedingt, ap euch einer oder sie bede verlegt worden, das ir zoge und frist haben mocht, umb andere zu bewerben: Solch redigung genist ir pillich.
Schulte, Rav. Handelsges. (
schwäb.
,
1479
):
Alsso seyt im Petrum Lazon, er wers eben als wol schuldig als der fater, [...], so das wier mainent, wier werdent aine redig mit im treffa.