rasteten,
Subst.;
nur im Plural belegt;
zur mutmaßlichen Herkunft aus
arab.
rastete
›Handwurzel‹
s.
Weimann, Paracelsus.
1963, 434
.
›Glieder in den Händen und Füßen in Gelenknähe‹; vermutlich: ›Handwurzelknochen; Fußwurzelknochen‹.
Wortbildungen:
rastetengleich
(Gw zu
2
,
das
, 1 ›Gelenk‹).

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus (
Basel
1589
):
also auch auf den henden und füßen, als in den rasteten, in den zehen, wo stuck bein auf ein ander gênt und zusamen rüren [...]. also sind die stet des zipperlins
(›Gliederkrankheit‹). Ebd. 4, 211, 5 (1527):
Aber ich sag, das cancrena sei auf dem schinbein hinwerts hinab zu den rasteten.
Ebd. (
1527
/
8
):
von gleichwunden. [...] Fingergleich, zehengleich, knoden an füßen, knodengleich und rastetengleich.
Ebd. (
1579
):
so auf der stirne oder nasbein oder in mandibulis oder in furcula oder auf den rasteten nach beiligen solche dolores etwan gespürt werden [...], so ist es auch anfang der französischen leme.