rammeln,
V.
1.
›kopulieren, sich begatten‹ (von Tieren, abwertend auch von Menschen); zu
1
.Wortbildungen:
rammel
Belegblock:
Zu 15 küen heldet man einen rämbler.
Ebd.
216, 6
: Wilt du erkennen welcher hase ein weiblein oder rembler sey, so gib achtung drauf, wann du einen sitzen sihest.
wie sie [...] einen Sarrabanden daher singen vnd springen werde, so gayl vnd rammelig als die Katzen vmb Liechtmeß immer sein mögen.
so ist ein wolf so vergünstig dem anderen, wan si remlich mit der wölfin sint, thar keiner vor dem andren zuͦ der wölfin.
het des frölins saugamma [...] ein solchs ramlen und prunsten mit dem koch und andern, dardurch ir die milch verderpt.
2.
›jn. / etw. rammen, jm. einen schweren Stoß wohin geben‹; zu .
Belegblock:
3.
›sich ungestüm bewegen‹.Belegblock:
sols vol Christen stehen, wie das korn fein trefflich dick, die ehren vol, [...] und so etiam kein wind wehet, tamen rammeln und taumeln sie, spielet ein ehr mit der ander.
,Weben‘: rameln, tameln i. e. per verbum wil ich so viel Christen zusamen bringen, ut mit einander frolich ut ehre libenter springen.
[ich] halt mich gern still daheim / | Ohn wenn mein verwanten gemein / | Zu nacht sich an eim ort versamlen / | Daselbst zu tantzen / vnd zu ramlen.