1
ram,
der
;
–/-me(n)
;
schwäb. meist
1
ran,
der
;
–/-Ø
+ Uml.,
-en
;
zu
mhd.
ram
›Widder‹
().
›Widder, Schafbock‹; auch im Orientierungsfeld mit anderen Tieren, z. B.
1
, , (
der
) 1, ; vgl.
1
(
der
).
Phraseme:
der gehörnte ran
›Nashorn‹.
Bedeutungsverwandte:
1,
1
1, 1, ; vgl. ,
1
1.

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
47, 2
(
preuß.
,
1429
):
400 melke schof, 230 rammen und schepczen.
Ebd.
112, 30
(
16. Jh.
):
2 ramme und 1 stier.
Müller, Nördl. Stadtr. (
schwäb.
,
1489
):
das die metzger die wagkenboͤck, renn und gaiss stechen und für schaͤfin flaisch hingeben.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 99, 17
(
schwäb.
,
1506
):
welcher ain bock oder ranen, wie (man es) nennt, hete, der soll es nit under oder f(ür den) hierten schlagen.
Drescher, Hartlieb. Caes. (
moobd.
,
1456
/
67
):
Herre, ich hab doheyme einen vaisten ramen, nempt den selben und pitt Gott für mich.
Turmair (
moobd.
,
1522
/
33
):
wie er [Alexander] das ander der welt kaisertum, der Persier genant, in der bibel dem silber, steigenden bern und wider oder ram vergleicht, aufgehebt.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu. ;
Schwarz, Awürt. Lagerb.
1, 392, 34
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 75
.