quek,
Adj.;
zu
mhd.
quëc, këc
›lebendig, frisch‹
().
›munter, wach‹; ›lebendig‹ (von gewünschten und unerwünschten Bezugsgegebenheiten); ›ausgewachsen; nicht (mehr) klein‹ (von Personen); ›beträchtlich, erheblich‹ (von Mengen und Größenangaben).
Bedeutungsverwandte:
(Adj.) 2, , (Adj.) 5; vgl.
1
3, 10, 11, (Adj.) 1, 1, 5, 3, 1.
Wortbildungen:
quecken
›anwachsen; sich vermehren‹,
quekbrunnen
›Quelle‹ (dazu bdv.: vgl. 1, ),
quekholder
›Wacholder‹ (dazu bdv.: vgl. , , 1, ),
quicken
›erfrischen, gesund machen‹ (dazu bdv.: 2).

Belegblock:

Luther, WA (
1533
/
8
):
Ja ich mein, sie sollen betten, das es vber ein Jar quecket.
Pyritz, Minneburg
3724
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Daz kint sprach: ,min vorcht ist quek | Daz sie mit iren wizen | Die edeln burk besitzen.‘
Mon. Boica, NF.
2, 1, 298, 32
(
nobd.
,
1464
):
allenthalben qweck sume getreydes der herschaft abgangen ist an den zehenten.
Mayer, Folz. Meisterl. (
nobd.
,
um 1480
):
Quickender prünen qüal.
Voc. Teut.-Lat.
aa iijr
(
Nürnb.
1482
):
Quicken gesuntmachen.
Kurz, Murner. Luth. Narr (
Straßb.
1522
):
Es sein gar feißte narren queck, | Vnd hon gewurtzlet in dem speck.
queck / zimlich groß vnd erwachsen.
Rohland, Schäden
499
(
nalem.
/
schwäb.
,
1400
/
33
):
tuͦ zu dissem bad [...] ij lot gestoussen queck holder.
Steer, Schol. Gnadenl. 3, A,
181
(
schwäb.
,
1447
):
Dü gnad fluzzet von got in vns [...] alz ain bach von ainem quegbrünnen.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .