ostwind,
der
.
›Ostwind‹;
zu 2.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , .

Belegblock:

Luther, WA (
1526
):
seyne reutter [...] werden komen nur zu freveln, wie eyn ostwind werden sie daher faren.
Kehrein, Kath. Gesangb. (
Köln
1582
):
Er [Herr] hat den ostwind legen lan, | Hat ihn vom himel weggethan, | Vnd widerum durch seine macht | Eiñ sudenwind herein gebracht.
Gille u. a., M. Beheim
449, 648
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
„so furten in pesunder die teufel hin gen dem ast wind“.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Eurus, Der ostwind / ostner. alias subsolanus.
Ostwind / der Wind so von Morgen hero blaͤset.