ostner,
der
.
›Ostwind‹;
zu 2.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , .

Belegblock:

Barack, Teufels Netz (
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Und [ain stuk flaisch] ist nur mit dem mul erblægt, | Als ob der ostnar darin hab gewægt.
Löffler, Columella/Österreicher (
schwäb.
,
1491
):
so schnitzs [zwy, schosß] von der mitten, so der ostnen wett zuͦ der zitt wann sy anfaͮhen prossen.
An dem ydus des mayen gaut morgen uff der stern fidis, ist oͤstner oder wind von uff gang der sonnen, underwilen fúchter tag.
An dem kalend des hoͤwets westner oder oͤstner, warm.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
der dritt wint haizt der ôsterwint oder der ôstener, dar umb, daz er von ôsten fleugt.