ochsenfleisch,
das
.›Ochsenfleisch‹, im Vergleich zu Pferdefleisch als hochwertig, auch als heilkräftig geltendes Fleisch;
Phraseme:
ochsen- und kalbfleisch nicht bei einander gesieden mögen
(erotisch anspielend).Syntagmen:
o. sieden
; o
. (Subj.) dürre
›getrocknet‹ sein, nicht zu bekommen sein
; etw. von o. sein
; das diegene / gute / gesalzene o
.Belegblock:
we koevleisch verkouͤft vuͦr oissenvleisch, de gilt zwae m. zoi boissen.
Edoch wart dat
[Pferdefleisch],
vp myn trouwen, | [...] | Van mannen ind och van frouwen | So gerlych gessen myn noch meer, | Dan offt ossen vleysch geweest weer. Die bruͦe von ochsenfleisch ist fast meen stercken vñ krefftigen wan ander vierfuͦßiger thier fleisch vnd darvmb dienet die bruͦe dar võ gar woͤl krancken menschen.
der nam in seinem alter ain junge, gaile grefin, aber das ochsen- und kalbflaisch mocht bei ainandern nit gesieden.
1 ℔ ochsenflaisch 8 pfening. 1 ℔ Alb-ründ. daß pöste 7 pfening.
Chron. Nürnb. Anm. 2;
Stedtfeld, Roger-Glosse
95
; Stopp, Kochbuch S. Welserin
59, 1
; Starzer, Qu. Wien ;
Voc. inc. teut.
r vjr
.