oberte,
der / die
;
diese Form setzt
ahd.
obarōti
voraus ().
›oberes Stockwerk der Scheune‹; zu (Adj.) 1.
Wobd.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 3, 2,
1
5,
1
2, 7.
Wortbildungen:
ober|
2
tan
(Ansatz von unsicher),
obertenseil
.

Belegblock:

Müller, Grafsch. Hohenb.
2, 56, 40
(
schwäb.
,
1429
/
30
):
dem Sitzenmaiger umb 2 wegen mit tiln gelet in die zehendschür uf den oberten under daz korn. Suma 27 lb.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Derselbig hat sich in der ernt, wie er seinem gesündt hat garben helfen ufziehen, unversehenlich in der schewr an ainem obertan erhenkt.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 326
, Anm. (
schwäb.
,
1603
):
Alle Schäub und ruggstro under dem tach [...] solle auch volkomlich zu dem guot gehoren [...], verners alles anders, was nagel und band halt, sampt dem offenhaften obertenseil und hälen.
Schwäb. Wb. (mit langer Kompositumsliste und Diskussion der Form).