noppe,
der
;
–/-n
;
zu
mhd.
nop, noppe
›Wollknötchen‹
(), zu Möglichkeiten etymologischer Einordnung s.
Kluge/S.
2002, 655
;
Pfeifer
2000, 930
;
; .
›qualitätsmindernder Wollknoten im Tuchgewebe‹;
zu 1.
Phraseme:
an etw. noppen sein
›an e. S. Ungutes sein‹.
Wortbildungen:
noppensak
eine Art minderwertiger Decke o.ä. (als Gegenstand von Erbschaftsregelungen).

Belegblock:

Chron. Köln (
Köln
1499
):
wat ein gemein geschrei is under dem volk, dae moissen ummer wat noppen dairan sin.
Röhrich u. a., Cod. Dipl. Warm.
4, 270, 25
(
omd.
,
1428
):
wie das syn elich son Erasmus sal haben vor syn mutirlich anefal uf allen synen gutern I noppensag und VII mark gerìnges geldis.