neuling,
der
.
›Neuling (im Glauben sowie in einem Amt), Neugetaufter; Grünschnabel‹; vgl. 1c; 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Luther, WA (
1544
):
Bisschove, Prediger, [...], so noch Newling, unerfaren und ungebrochenen erfur gezogen werden und daher sich selb auffblasen und bruͤsten.
Ein Bischoff sol unstrefflich sein, Eines weibes man, nuͤchtern, sittig, messig, gastfrey [...] der gehorsame kinder habe mit aller erbarkeit, Nicht ein newling &.
Ders. Hl. Schrifft.
1. Tim. 3, 6
(
Wittenb.
1545
):
Nicht ein Newling
[
Mentel
1466:
ein newen bekerten
]
/ Auff das er sich nicht auffblase / vnd dem Lesterer ins vrteil falle.
Voc. inc. teut.
r iijv
(
Speyer
um 1483
/
4
):
Neuling im Glaube͂ neophitus.
Schorer, Sprach-Verd.
34, 1
(
1643
):
mancher alter Teuscher schewet sich etwan einen jungen Newling zu fragen / was dieses oder jenes Wort heisse.
Schmitt, Ordo rerum
456, 29
.