nelke,
die
;
zur Geschichte der Form (Diminutivum zu 2) vgl. ;
Pfeifer
2000, 917
; einzelne Formen sind hinsichtlich der Zuordnung zu oder nicht sicher interpretierbar.
›Nelke‹ (als Gewürz sowie als Zierpflanze); im Beleg
Gille
Bezug auf die Tugenden der Gottesmutter.
Zur Sache:
Marzell
2, 100
 ff.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , , .

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged. (
1635
):
Herr, dieser Kranz wird nicht verwelken | [...] | Kein Klee, kein Eiswig, keine Nelken, | [...] | die dienen euren grünen Sinnen.
Luther, WA (
1533
):
Als sey das grab nicht ein grab, sondern ein schoner wurtzgarten, darinn schone negelken und rosen gepflantzet, so [...] grunen und bluhen sollen.
Struck, Joh. Pfannstiel
181, 3
(
mosfrk.
,
1548
/
9
):
Vor 1 lb. nelgen 20 batzen.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
74, 22
(
osächs.
,
1570
/
7
; Zusatz
E. 16.
/
M. 17. Jh.
):
Nimb [...] gepulverte und gestoßene nelken und krausemünze in die nase geblasen.
Gille u. a., M. Beheim
51, 16
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Ich preis dich traut [Maria] | fur plumen, craut | richen und smeken, | Fur den salbey, | stab wurcz, poleÿ | und fur das neken.
Sattler, Handelsrechn. Dt. Orden
59, 15
.