mol,
molch,
zu
mhd.
mol
›Eidechse o. ä.‹
(
; zu auslautendem
-ch
s.
).
›einem Wurm, einer Schlange, einer Eidechse ähnliches, buntfarbiges, als unangenehm und giftig geltendes Tier‹.
Bedeutungsverwandte:
,
,
,
,
,
,
1,
3,
.
Belegblock:
Luther. Hl. Schrifft.
3. Mose 11, 30
(
Wittenb.
1545
):
Der Jgel / der Molch
[
Mentel
1475
2
/
Eck
1537:
cameleon
]
/ die Aydechs / der Blindschleich / vnd der Maulworff. Die sind euch unrein.
Stellio, onis, ein Molch / oder Erdspinne.
Wir müssen auch zu fressen han. | Kellula sagt: Ein essen Schlangn vnd Scorpion, | Molck Würmer vnd auch Blindschleichen.
Molch (der) Olm / Malen. Salamandra.
Barack, Zim. Chron.
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
umb das herz ain schwarze, dodemliche und erstorbne farb gesehen worden, darin vil gele dupf und masen zugleich aim mollen, daraus wol zu nemen, was krankhait er sterben müessen.