merfrau,
die
;
–/-en
.
›fiktive weibliche Gestalt von besonderer Schönheit, mit Fischleib, mit guten, bösen sowie märchenhaften Eigenschaften‹; zu
1
(
das
) 1.
Zur Sache: s. v.
Meergeister
.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. .

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
119, 2365
(
Magdeb.
1608
):
Die Sirenen / waren Meerfrawen / | Sehr fein vnd freundlich anzuschawen.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth (
Frankf.
1602
):
da sie, die meerfraw, erstmahls gefangen worden, nimt dieselbig das kindt zu sich und springt mit in das meer.
v. Keller, Ayrer. Dramen (
Nürnb.
1610
/
8
):
Schrifft, | Die schön Melusina betrifft, | Die König Helmes Tochter was, | Die jhr Mutter auß Neidt vnd Haß | Verflucht zu einer Meerfrauen.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
und [sie] seyen dermassen von denen merfrawen beredt, das [...].
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
627
(
oobd.
,
1607
/
11
):
1 quadretto, ist ein meer oder seelandtschafft, darinnen ettliche meerfrewlein und schiff sein, alles von der nadel geneiht.
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 307
;