merfein,
die
;
Gw zu
mhd.
feine
, dies aus mfranz.
faie
,
lat.
fata
().
›dem Meer entstiegenes weibliches Fabelwesen‹; zu
1
(
das
) 1.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Barack, Zim. Chron.
27, 28
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
das zwen freiherren [...] sich zu etlich merfaiinen gethan haben und sich mit denselbigen ehelichen verheirat.
Ebd.
23, 53, 7
(
1554
):
das weib ist die merfein | Fraw Melusina, die greffin zart, | Welche also verflüechet wart, | Das [...].
v. Keller, Ayrer. Dramen (
Nürnb.
1610
/
8
):
Melusina, die mehrfein, Ist verheürat vor etlichen Jarn.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
das ain theurer [...] ritter [...], vor vilen jaren ain solche merfainen zu weib überkomen.
Barack, a. a. O. ;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 307
.