mansname,
der
;-n/-n
.1.
›Person männlichen Geschlechts; männliche Linie einer Familie‹; auch auf kind
1, knabe
1 bezogen; zu 1
(der
) 1, (der
) 3.Syntagmen:
auf m. erben
; über m. gebieten, von m. in leib
›im Leben‹ sein, alles von m. erstechen
; die erben m
. (nachgestellt attributivisch gebraucht); die enthaltung des mansnamen
.Belegblock:
habend ettlich frowenbild, desglich vil kinder erstochen und den Kindern, so mansnamen sind, ire gemecht usgehowen.
ob beschech, das einer mans vnd stamens namen der Efinger on elich liperben mans geschlecht abgienge vnd des anderen kind oder kindskind mans namen lebtent vnd vorhanden werend von elichem namen vnd stamen Efinger, das dan semlich des abgangnen guͦt soͤlle fallen an des anderen kind oder kindskind, so von mans namen in lip vnd laͤben werend.
des vorgenanten Hanns Rudolf eltister erb mansnamen.
2.
›Mann, männliche Person im Erwachsenenalter (im Unterschied zu frauen-, weibesnamen
)‹; zu 1
(der
) 2, (der
) 7.Phraseme:
mannesnamen haben
›ein Mann sein‹.Belegblock:
unz tôt dâ liggin blibin | dî mannesnamen allentsam.
daz meinet, daz die vrouwen daz houbet bedecket hânt und die mannesnamen blôz.
Eyn wyser mannes nam von kunst | Nicht mit keines zornes dunst | Sol ir vullen synen magen.
Dar noch gingk der erbar rathe unnd alle mannes namen, als wid als dy stat was.
so sollend uf allen kilchwihinen [...], alle die, so von mansnammen die wellend besuͦchen, das tuͦn mit aller zucht.
Als bisher grosse irung und unfrúntschafft von frowen und mannsnamen, [...], ufferstanden ist.
aber zuͦ in soll kein mans namm in das kloster gon.
do giengen alle die manns namen hetten fur die stat.
Chron. Nürnb. 2, 14, Anh. .