mansbild,
das
;–/-e, -er
.Belegblock:
und namist di vas diner czirde von minem golde [...], und machtist dir mannisbilde
[hier wohl euphemistisch]
und tribest unkuscheit mit in. Vil und groß manspild, weit grösser dan ander all menschen, als man von den risen und recken sagt, [...] sach man durch die stet [...] und im luft hin und her laufen.
2.
›Mann, erwachsene Person männlichen Geschlechts‹; in den Belegen meist in erotischen, seltener in rechtlichen Zusammenhängen erwähnt; vgl. 1
(der
) 2; 5; 6; 7, 3.Wortbildungen:
mansbilden
Belegblock:
Es gibt keyn weybiß bild eynem Man solche reyn gedancken, alß diße iunpfraw, widderumb auch keynn manß bild eynem weyb, alß diß kind.
Es ist eyn weybsbild naturlich tzur liebe und gunst geneygt, mehr denn eyn manßbild.
daß ein mannsbild im lieben erst erkennen lernet / was freude fohr ein ding sei.
Hanszen und Micheln gebrudern, orn sonen und oren rechten elichen nachkomende erben der selbigen linien manszbilden geslechts.
Kein Mannsbild ist so heßlich / es hat die schoͤnste Jungfer verdienet.
Daß sich ein tochter hüten sol | All zeit vor den mannsbilden wol.
thu sich nit auffspreytzen, | Mannsbilder zu bulrey zu reytzen.
ES mag ein manßpild vnder zwaintzig Jaren. vnd einich frawenpilde [...] das ampt der spruchlewt nit annemen.
Mit keim Mansbild bist worden behafft, | Hieltst hoch in Ehrn dein Jungfrawschafft.
wan aber zwei manßbilder raufen odr schlagen, so [...].