kuttelflek,
der
;
–/-Ø
.
›Eingeweide‹; vgl. (pl. t.).
Bedeutungsverwandte:
, .
Syntagmen:
k. schneiden / sieden
;
jn. mit k. umtreiben
;
eingemachter / ungesottener k.

Belegblock:

Lichtenstein, Lindener. Katzip.
383
(o. O.
1558
):
Zuͦ einem voressen muß er tausent säwseck [...] haben darzuͦ sybenhundert wampen, zweintzig tausent kuttelfleck.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
37, 7
(
Frankf./M.
1568
):
Gut vorricht / Kalbskoͤpff / Fuͤß vnd Kroͤß | Kuttelfleck / Ochsenmaͤgen sind nit boͤß.
Fastnachtsp. (
nobd.
,
15. Jh.
):
Mit katzenlungen und kuttelfleck | Woll wir euch paid ümb traiben.
Ebd. (
n. 1450
):
Und iß lieber guts gesleck, | Dann ungesoten kuttelfleck.
Sachs (
Nürnb.
1548
):
Das alte weib [...] | Pracht [...] | Morchen, rüeben und kudel-fleck.
Stopp, Kochbuch S. Welserin
184, 3
(
Augsb.
1553
):
schneid seine schnitzlen wie kútelfleck.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1563
; Hs.
1652
):
weren es aber kütlfleck, die hat der padter macht zu essen.
Stopp, a. a. O.
139, 6
;