kule,
die
.
›Grube‹;
zu .
Nrdtt. und md.
Bedeutungsverwandte:
, 2.
Wortbildungen:
kulegrab
(a. 1482).

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
so sie die angest vulen, | Und vlien zu den kulen.
Chron. Köln (
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
In dem bogen groiff hie neder, | des dais deckde hie die kule weder.
Ebd. (
14. Jh.
):
do si [Juedinne] up die kule quam, doe wart si geleuvich ind geloefde kirsten zo werden.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
8924
(
rib.
,
1444
):
Datz in de kule dae gemacht was | Das ijseren, da ouch woent Sathanas.
Fischer, Brun v. Schoneb. (
md.
, Hs.
um 1400
):
si behelt uz der kulen | toden lip daz her vulen | noch vorwerdin nicht enmag.
Sachs (
Nürnb.
1562
):
Als das die andern hören wasen, | Welche sich hetten in der kul | Herauß versteckt in einer mühl.