so hilff und gnade uns, lieber vater. Gib uns vor allen dingen ein rechten bestendigen glauben in Christo.
Stackmann u. a., Frauenlob
5, 1, 11
(Hs. ˹
md.
,
M. 14. Jh.
˺):
warer got gedriet, | din ewicheit genade mir.
genade im, süze trinitat, | [...] | ich meine Conrat, | den helt von Wirzeburc.
Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Mainz
,
1605
):
Erbarm dich vnser o Herre Gott, | Und gnade vns in aller noht.
v. d. Lee, M. v. Weida. Spigell
32, 31
(
omd.
,
1487
):
Szo es eÿm manne darzcu kompt (vornÿm das, das er solch weÿp hatt) als dan gnade Jm gott.
Küther, UB Frauensee
161, 11
(
thür.
,
1369
):
Johansis unsirs brudir Apeln kinder, dem Got gnade.
Eggers, Psalter
52, 6
(
thür.
,
1378
):
Durch dinene namen here, gnades dv minen sunden.
Abir ich ben vnschuldig ingegen; erlose mich vñ gnade mir.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
66, 34
(
thür.
,
1474
):
wir habin Hanßen von Obirnitcz, deme god gnade, unde Heinrich [...] daz sloß [...] vorkoufft.
Ey, ey, es was ein fein person | Die götter wöllen im genaden.
Gott wöll in jener welt im gnaden, | Und den jungn fürstn behütn vor schaden!
Ich wolt viel lieber Stein tragen, | Dann nemen ein alten kartzer, | Ein kreister vnd Gseßleinfartzer, | Ein reisperer vnd Gnad-dir-Gott.
Owe, du morderin! Dar umbe adi, ade, got genade dir hút und ieme me!
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
wenne si widerwärtichait habent, sô kêrent si sich ze got mit vlêhen und mit piten und hoffent, daz in got genâde.
Primisser, Suchenwirt
(
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
Nu gnad im got durich seinen tot | Daz er di sel vor aller not | Wewar.
Hör, Urk. St. Veit
71, 5
(
moobd.
,
1351
):
wan her Magens, dem got genad, ein guͤt hinder im lazzen hat.