3.
›Gott (oft), einer gottnahen Person (
Maria
; selten) oder Gottes Seins- und Wirkungsraum (oft) zugeschriebene, überirdische, auch dem Menschen in mystischer Spekulation / Vision (
beschäude
2) oder im Glauben (
glaube
1; 4) zuteil werdende Lichtexistenz, Lichthaftigkeit einschließlich der damit verbundenen Herrlichkeit, Majestät u. ä.‹.
Texte der Sinnwelt ,Religion‘, mehrfach der Mystik.
Syntagmen:
den g. anschauen / (an)sehen / auskünden / ausscheinen
›austrahlen‹,
Christus einen g. von sich geben
;
der g. brehen / glästen, jm. etw
. (z. B. Erkenntnis)
zeigen, (des höchsten) g. jn. umschatten
;
js. [Marias] glanzes geniessen
;
etw
. [falsche Frömmigkeit]
gegen dem g. verspottet werden
›Gegenstand des Spottes werden‹,
jn
. (z. B.
den son
)
in g. sehen, etw. (der tron) mit dem g. umleuchtet sein, von dem g. erhitzen
›durchstrahlt, erwärmt werden‹,
etw
. (z. B.
die beschäude
)
zu dem (obersten) g. gerichtet sein
;
der g. gottes
(vielfach),
der herren, der eren, des evangelii / liechtes, der beschäude / glori / gnade / herlichkeit / majestät, der g. von herlichkeit
;
der apostolische / einfaltige / götliche
(vielfach)
/ grosse / himlische
(mehrmals)
/ lautere / oberste / schöne / (über)sonliche
›die Sonne übertreffende‹
g
.