das man [...] von den heyligen gewarttet, das alleyn von gott tzu gewartten ist.
nicht mer wissen, wo her sie [Adam und Heva] des trosts des verheissenen Samens gewarten sollen.
Pfefferl, Weigel. Gn. S.
171, 29
(
Magdeb.
1615
):
Zu dem setzet er vnsere Weißheit / [...] nicht in ein wircken / lauffen / rennen / Muͤhe vnnd Angst / sondern in ein blosses lauter feyern / ruhen / empfahen / vnnd gewarten.
Es ist besser ein jeder befinde vnd gewarte es von Gott in jhm selbst / dann daß man viel vom Glauben schwatze.
Mieder, Lehmann. Flor.
920, 21
(
Lübeck
1639
):
wer andern guts thut / der hat guts zu gewarten.
Goedeke u. a., Liederb.
(
Mainz
1513
):
erzeig mir doch die treue dein, | die ich von dir bin gwarten.
Skála, Egerer Urgichtenb.
90, 20
(
nwböhm.
,
1572
):
het Auch seinem herrn gesagt das er sich gerecht vnd vnschuldig wisse, wolte derowegen, Gewarten was Im begegnen möchte.
daz sie des auch schullen willig sein und 8 tag uf ir eygen zerung gebarten.
Kohler u. a., Peinl. GO Karls V.
(o. O.
1532
):
ob die verdacht person auss Neidt, feindtschafft, vorgeender tron oder gewartung einichen nutz zu der gedachtenn Missethat vrsach nemen möcht.
Von mir aber hast ehr und gut | Zu gewarten nach meinem todt.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
252, 23
f. (
Nürnb.
1548
):
das wir durch den glauben an Christum [...] gewiß vergebung der sünden durch Christum gewarten sollen.
vmb huͤlff vnd gnad zu bitten / vnd gewise erhoͤrung gewartē.
„du tröwst schön,“ sagt Rengnold. „Wir hand ein schloß, da wir ŭwer wol gewartten wend“.
des wollt ain rat guͦtlichs oder rechtlichs entschids von kaiserlicher oberkait gewartten.
ein schaff in eim schlachthaus, so teglichen [...] gewarten müest, wen mans [...] abstechen welt.
Paulus selbs bekent daz er seiner rechtferttigung gewart aus seinn guoten werchen vnd nit allain ausm glawb.
Darumb mueessen wir gewartten ainhelliger auslegung christenlicher lerer, souil die kirch darjnn annymbt vnd bestaettigt.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
1564
):
wer ain gewartunder erb wel sein zu ainem weingarten, der sol sich in den pergdöting mit seiner gerechtigkait anzaigen.
Ebd. (
1488
, Hs.
um 1521
):
das si haben ein frei gejait von den hoffpeunten als ver ainer den schteik gelangen mag und wass si ungeverlich da gewarten migen.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
(
smoobd.
,
1624
):
daz er [klager] nit weichn, sunder was recht und ertail wurkn wert, dem zu gewarten und ân all flucht nachkumen wöll.
er [...] ist nach der Port [...] verreiset und von dem Kaiser gewarten wollen.