Der Radt der Altenstadt hat itzt neulich uber alle andere angefangene gebew newe Stakeht [...] uff dem walle angefangen.
Helbig, Qu. Wirtsch.
4, 13, 10
(
md.
,
1390
):
Die gewerken sullin ouch die bleiche an deme gebuwe redelich vorstehen unde haldin ane widerrede.
das kein gebeu in der stat, am Rhein, am walle angefangen werden, dan mit vurwissen eins erbarn raitz.
Meisen, Wierstr. Hist. Nuys
1247
(
Köln
1476
):
Hyr wyll ich nu vort vertellen, | Wye man moyst dayr bynnen vellen | Dye huyser, schuyren ind gebuws.
Müller, Faustb.
907, 26
(
Frankf.
1587
):
Es ist auch ein weit fruchtbar Land / da man noch viel alte Gebaͤuwe sihet.
Strauch, Par. anime int.
112, 35
(
thür.
,
14. Jh.
):
daz erste daz di sele nidervellic wirdit an urin untugindin, als ein alt gebuwe nider vellit alse man ez regit.
das seynn volk sach den hoen gebuwe seynes pallas unde die wolgezirte grosse stat do her ynne was.
Opel, Spittendorf
(
osächs.
,
um 1480
):
auch sol ich und meine hausfrau, kinder und gesinde davon essen, trincken, kleider, schossen, schiltwachen, thorlegen, mein haus und gebeue bey wesen behalden.
Anderson u. a., Flugschrr.
1, 16, 9
(
Leipzig
1520
):
Soll er erfaren / das ich ym das selbig fundament / mitsampt dem gebew / mit hilff der ewige͂ warheit / tzerstoren.
Gille u. a., M. Beheim
453, 849
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
In geviel wol dis newe | Beseczung und gepewe.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
(
nobd.
,
n. 1525
):
darmit die burger die statt mit gepewen zu pessern geraitzt werden.
Bell, G. Hager
338, 2, 17
(
nobd.
,
1610
):
als er kam zu dem Tempel fort, | ver wundert er sich Eben | vor disem künstlichem gebeÿ gar runde.
Reichert, Gesamtausl. Messe
27, 30
(
Nürnb.
um 1480
):
wenn der tempel gepawet wirt [...] so muß man dar auf setzen und machen ein dach, dar mit das das gebew und der grund nit zenichte werden.
dirre [bobest] mahte vil cardinale und vil gebuwes.
Rieder, Gottesfr.
(
els.
, Hs.
15. Jh.
):
der costlich lang gang umb den garten und all die andern lustlichen gebuwe.
Symon baut vber die greber seins vatters vnd seiner brúder einen hochen gebaw hoch dem gesichte.
Nyberg, Birgittenkl.
2, 228, 26
(
schwäb.
,
1522
):
Nun wirt hienach bestympt alles daz sy hat lasen machen von gepeuͤ in irem regement.
Vnd thaͤtt in ermanen / daz er die teyl aller gepew der stat besichtiget.
wird die Lateinische Schul in einem feinen absonderlichen Gebaͤw gehalten.
Merk, Stadtr. Neuenb.
(
nalem.
,
1616
):
Es soll järlichen der rat auch drei des rats, wa not, die gebew zue beschawen, ordnen.
Koller, Ref. Siegmunds
(Hs. ˹
Basel
,
um 1440
˺):
da sol man besehen, ob kein gebrest sy an den süben sacramenten, an buͦcher, an gezierd, an gebuw.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
des cypressen holz ist gar guot zuo palken in kirchen und zuo grôzem gepäw.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
, Hs.
1519
):
Man sol auch kainem sein zaun oder ander gepew abprechen.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
1391
):
Seu solten auch plöcher ii zu der saag fueren, auch zimmerholz zu dem gepeu und lerchen zu den prunnrörn.
Piirainen, Stadtr. Sillein
102b, 1
(
sslow. inseldt.
,
1378
):
Von gepauͤ daz do zinshaft ist.