erschwitzen,
V.
›durch Wärme-, Hitzeeinwirkung oder Anstrengung ins Schwitzen geraten, in Schweiß ausbrechen; heiß werden‹ (von Menschen, Tieren); auch: ›warm werden, sich aufwärmen‹ (wörtlich und als sexuelle Metapher); speziell: ›durch Hitzeeinwirkung Flüssigkeit (Fett) absondern, ausschwitzen‹ (von Speisen); metonymisch sowie trans.: ›etw. durch harte Arbeit erlangen‹;
Obd.
Bedeutungsverwandte:
.Belegblock:
dornach setz in [reudigen menschen] in ein zuber mit sinder-closen, daz er dor jnn erswitz.
Wer nit bedenket, wie daz recht gemessen sei, | der muss es hart erswiczen.
ich in himel möcht erwarmen, | Da wil ich hintern ofen sitzen | Ein stund zwo, ob ich möcht erschwitzen.
Sy sprach: gesell, es mag nit sein, | Das ich dich lass daheim bey mir erschwitzen.
steckens [hiener] an spis, bis sý erschwitzen.
Wir wellen in [Jhesum] schon wehalten, | Das er nit sol erkalten: | Er sol heint wenig schlaffen oder sytzen, | Sunder er muess wol erschwitzen.