erkrummen,
V.
›krumm, bewegungseingeschränkt bzw. -unfähig werden, erlahmen‹ (von Körperteilen, Personen); teils in verwünschenden Ausrufen; vereinzelt bildlich; zu 2, vgl. (Adj.) 1; 1; 2.
Syntagmen:
j. e
. (absolut); jm. etw
. (z. B. der arm, das maul, die hände / füsse
) e., das recht durch jn. e
.; j. an etw
. (z. B. an seinen gliedern, an den händen
) e., j. vor seinen freunden e
.Belegblock:
Wer uns nit gibt, dem selbn erkrumb | Sein maul, und darzu hendt und füß.
Geh hin, und daß du müst erkrummen! Wolt, du werst mir ins hauß nie kummen.
durch si [priesterschaft] das recht vil mer erkrumpt, | wann das von anders jemand kumpt.
der pischof graif selb dar: | der ar̈m im erchrumpet gar.