bleiwage,
die
.
›Setzwaage mit einem Bleilot‹; speziell auch: ›Bleilot‹;
zu
2
1.
Bedeutungsverwandte:
1,
1
9, 2.

Belegblock:

Volkmar (
Danzig
1596
):
Amußis, ein richtschnur / bleywag.
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
131, 1, 12
(
schles.
,
n. 1350
):
Dor obir wolle wir, das di bly wage nirgin andirswo wen do selbis gehaldin werde ewiclichin.
Maaler (
Zürich
1561
):
Bleywaag (die) Senckel damit die werck meister ein yetlich ding abmässend ob es grad stande oder nit.
Turmair (
moobd.
,
1522
/
33
):
die alle ding nach der schnuer und pleiwag abmessen, wegen, außpändeln und außrechen.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
2201
(
oobd.
,
1607
/
11
):
Ein schön messing vergultt instrument mit seinem compas, quadrantten, circul, bleywag.