wie auch etzlich vor begrebnuß Irer kinder das begrabgeltt nith haben geben wollen.
Quint, Eckharts Pred.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Dô man in
[Christus]
begruop, dô begruop man ir
[Maria]
sêle mit im.
Wan meiner awgen hochster schein, | […], | Leit in dem tot hie begraben.
dz er / der Sůn Gottes / gestorbẽ vnd begrabẽ sey / nach dem Fleisch.
Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
143, 7
(
rhfrk.
,
um 1435
):
Da hieß der konnig das man den wint hart bij den kirchoff begrübe.
Krebs, Prot. Spey. Domkap.
1, 474, 2
(
rhfrk.
,
1501
):
Ist […] die sach die stulbruder und die fabrica die begrebstat berurn ufgeschlagen bis uf siner gnaden zukunft.
Reu, Süddt. Kat.
1, 245, 29
(
Heidelberg
1563
):
gelitten vnter Pontio Pilato, gecreutziget, gestorben vnd begraben.
Daß […] vnser alter mensch mit jm gecreutziget, getödtet vñ begraben wird.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth
(
Frankf.
1563
):
Ein goldtschmid wirt dreymal begraben.
Feudel, Evangelistar
13, 30
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
,herre, laz mich alrest gen begraben mynen vater.‘ Do sprach Jhesus: ,laz dy toten dy toten begraben.
Schönbach, Adt. Pred.
(
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
[die tůvele] vůrten in [richen man] in die helle und begrůben in dar inne mit lib und mit selen.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
18, 25
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
do der berg ist do man begrebit alle groze chaam.
Kisch, Leipz. Schöffenspr.
(
osächs.
,
1523
/
4
):
das ir ine [dieb] auf kein kirchhof, wan auf das felt […] begraben last.
Luther. Hl. Schrifft.
1. Mose 47, 30
(
Wittenb.
1545
):
du solt mich aus Egypten füren / vnd in jrem [veter] Begrebnis begraben.
Gille u. a., M. Beheim
84, 149
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
wirdige mait Maria, | ich man dich […] durch sein tat und sein pegrabm.
da begrub man lebendig ein frawen bei virtzig jarn, het vil gestoln.
Reichert, Gesamtausl. Messe
2, 9
(
Nürnb.
um 1480
):
wenn da begraben wuerd ein ketzer oder ein jud, heyd […], so sol man sie [kirche] sprengen und den leychnam außgraben.
Auch sol man zu verbotten zeyten keynen todten begraben noch keynen banhafftigen.
Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Nürnb.
1631
):
Hilff den Krancken, begrab die Todten, | So wirds dir gar wol gerahten.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
135, 3
(
els.
,
1362
):
waz […] so gros sterben daz einre den anderen kúme moͤhte begraben.
wenne sú forhte, wurde daz hǒbet bi dem lichomen begraben daz er wider von deme dode erstúnde.
Morrall, Mandev. Reiseb.
119, 2
(
schwäb.
,
E. 14. Jh.
):
stirbt ain man in dem selben land, so begrebt man das wib also lebendig mit im.
Hör, Urk. St. Veit
81, 31
(
moobd.
,
1360
):
alz man ainen christenmenschen begraben vnd bestaͤten sol.
Bauer, Imitatio Haller
96, 20
(
tir.
,
1466
):
Wenn der mensch pegraben würt in das ertreich, so würt sein gedechtnus gar pald vergessen.