übername,
der
.›Übername, Beiname, Zuname, sprechender Name, der jn. neutral (z. B. nach seiner Herkunft) kennzeichnet oder jm. mit wertender Absicht gegeben wird‹; vgl. (Präp.) 12, (
der
) 1; 3.Wobd. / oobd.
Wortbildungen:
übernamelos
übernämlich
Belegblock:
wan die úber namlos gotheit die enhat niergen eigenlichen stat ze wúrkende denne in dem grunde der aller tiefster vernútheit.
die [böße lüthe] uß boßhafftem gmuͤth etwan anderen ein sölchen unchristenlichen, abschüchlichen nammen oder übernammen geben.
Vbernam̃ (der) Cognomentum, Cognomen. Die hat ein Vbernam̃en wie ich. Illa meæ cognominis fuit. Einen Vbernammen úberkommen. Accipere cognomen. Einer der grad mitt einem anderen ein Vbernammen hat.
Hie seyt er
[der Autor]
von Nazareth, da von unser herre sin úber namen hett. einer dʼ sich ṽspraͤch für einẽ weysen waͤr gãcz übernaͤmlich vnd jm in hoffart verweißlich.
Ebd.
32r, 24
: Sũd dʼ ist faͤllig dʼ arm vñ erbaͤrmlich von dir geacht wirt / dañ niemãt dʼ mit reÿ tumben
[sic!]
vnnd eren übernaͤmlich saͤlige ist / Sunder die ein klein guͦt haben.