übermorgen,
Adv.
›übermorgen‹; steht von
heute
1 aus rückblickend gesehen in der Reihe gestern
1, vorgestern
, zukunftsbezogen in der Reihe morgen
(Adv.), übermorgen
als dem dritten tag
(zur Zählung s. z. B. Luther
im Beleg Kurrelmeyer
, auch die lat. Partikel secundo / ultra
und post
im Beleg Voc. Teut.-Lat.
); vgl. (Präp.) 7, (Adv.).Wortbildungen:
übermorgig
Belegblock:
Es wil wol vber Morgen werden, ehe ich wieder komme.
Mit ihnen hat er [Herre] nu umbgangen, sich gar gemein gemacht, ohn das er nicht ohn unterlas bey ihn gewesen, sondern heut, ubermorgen erschienen und geprediget vom Reich gottes.
Was nichts hat, das gibt nichts. Und sol er morgen oder ubermorgen oder uber ein jar auch geben (Denn Christus heist mich geben, so lange ich lebe), so kan ers nicht heut alles weg geben.
Si enweiz von gester noch êgester, von morne noch von übermorne, wan ez ist in der êwicheit weder gester noch morne, dâ ist ein gegenwertigez nû.
Ubermorgen. secundo cras vltracras vlʼ postcras.
Ebd.
hh vijv
, 28: Ubermorgen odʼ egestern. perendie.
herr got jsrahel ob ich erfar den sinn meins vatters morgen vnd vbermorgen
[
am dritten tageLuther
1545, 1. Sam. 20, 12: ].